| Datum | Regel: |
| 1. Januar (Hartung) | Wie St. Kathrein (25.11.) wird's Neujahr sein. |
| 1. Januar (Hartung) | Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter für ein ganzes Jahr. |
| 1. Januar (Hartung) | Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag'. |
| 1. Januar (Hartung) | Wenn's um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch stiebt. |
| 1. Januar (Hartung) | Am Neujahrstage Sonnenschein, läßt das Jahr uns fruchtbar sein. |
| 1. Januar (Hartung) | Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß. |
| 1. Januar (Hartung) | Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr. |
| 2. Januar (Hartung) | Wie der Basillus, so der September. |
| 4. Januar (Hartung) | Makarius das Wetter prophezeit für die ganze Erntezeit. |
| 4. Januar (Hartung) | Wie das Wetter am Markarius war, so wird der September trüb oder klar. |
| 6. Januar (Hartung) | Heilige Dreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will. |
| 6. Januar (Hartung) | Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch kein strenger mehr dahinter. |
| 6. Januar (Hartung) | Ist Dreikönig hell und klar, gibt's viel Wein in diesem Jahr. |
| 6. Januar (Hartung) | Die Heiligen Drei Könige bauen eine Brücke oder brechen ein. |
| 6. Januar (Hartung) | Wie sich das Wetter bis Dreikönig hält, so ist das nächste Jahr bestellt. |
| 6. Januar (Hartung) | Dreikönigsabend hell und klar, verspricht ein gutes Erntejahr. |
| 6. Januar (Hartung) | Die Heiligen Drei Könige kommen oder gehen im Wasser. |
| 7. Januar (Hartung) | St.Valentin nimmt die Feiertag hin. |
| 8. Januar (Hartung) | Sankt Erhard mit der Hack', steckt die Wintertage in den Sack. |
| 8. Januar (Hartung) | Sankt Erhard mit der Hack', steckt die Feiertag' in den Sack. |
| 8. Januar (Hartung) | Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält'. |
| 9. Januar (Hartung) | St. Julian bricht das Eis, oder er bringt's mit von seiner Reis'. |
| 10. Januar (Hartung) | An Amalie Sonnenschein, bringt viel Korn und Weizen ein. |
| 14. Januar (Hartung) | St. Paulus klar, gutes Jahr, bringt er Wind, regnet's geschwind. |
| 14. Januar (Hartung) | Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde. |
| 16. Januar (Hartung) | Wie das Wetter an Marzellus war, wird's im September: trüb oder klar. |
| 16. Januar (Hartung) | Der Theobald, der Theobald, der macht unsere Häuser kalt. |
| 16. Januar (Hartung) | Die Kälte, die kommt angegangen, wenn bei Theobald die Tage langen. |
| 17. Januar (Hartung) | Wenn an Antonius die Luft ist klar, gibt's bestimmt ein trockenes Jahr. |
| 17. Januar (Hartung) | Große Kälte am Antoniustag, machmal nicht lange halten mag. |
| 17. Januar (Hartung) | Antonius mit dem weißen Bart, regnet's nicht, er mit dem Schnee nicht spart. |
| 17. Januar (Hartung) | Um Antonius nehmen die Tage zu um eine kleine Mönchesruh'. |
| 20. Januar (Hartung) | An Fabian und Sebastian fängt Baum und Tag zu wachsen an. |
| 20. Januar (Hartung) | Sturm und Frost an Sebastian, ist den Saaten wohlgetan. |
| 20. Januar (Hartung) | Fabian, Sebastian, da steigt der Saft den Baum hinan. |
| 20. Januar (Hartung) | Fabian im Nebelhut, tut den Bäumen gar nicht gut. |
| 20. Januar (Hartung) | Tanzen Fabian schon die Mücken, muß man den Kühen das Futter bezwicken. |
| 20. Januar (Hartung) | Sonnenschein um Fabian und Sebastian, läßt den Tieren das Futter ausgah'n. |
| 20. Januar (Hartung) | Um Fabian und Sebastian, da nimmt auch der Tauber die Taube an. |
| 21. Januar (Hartung) | Wenn St. Agnes gekommen, wird neuer Saft im Baum vernommen. |
| 21. Januar (Hartung) | Sonnenschein am Agnestag, die Frucht wurmstichig werden mag. |
| 21. Januar (Hartung) | Ziehen Wolken am Agnestag über den Grund, bleibt die Ernte stets gesund. |
| 21. Januar (Hartung) | Die Agnessonne hat weder Kraft noch Wonne. |
| 22. Januar (Hartung) | Kommt Sankt Vinzenz tief im Schnee, bringt das Jahr viel Heu und Klee. |
| 22. Januar (Hartung) | Wie das Wetter zu Vinzenz war, wird es sein das ganze Jahr. |
| 22. Januar (Hartung) | Zu Vinzenzi Sonnenschein, bringt viel Korn und Wein. |
| 22. Januar (Hartung) | Geht Vinzenz im Schnee, gibt`s viel Heu und Klee. |
| 22. Januar (Hartung) | An St. Vinzent, da hat der Winter noch kein End'. |
| 22. Januar (Hartung) | Hat der Vinzenz Wasserflut, ist es für den Wein nicht gut. |
| 22. Januar (Hartung) | An dem Tag Vinzenzius, jede Rebe treiben muss. |
| 23. Januar (Hartung) | Dem Heiligen Klemens traue nicht, denn selten zeigt er ein mild`Gesicht. |
| 25. Januar (Hartung) | St. Paulus kalt mit Sonnenschein, wird das Jahr wohl fruchtbar sein. |
| 25. Januar (Hartung) | Am Tage Pauli Bekehr - der halbe Winter hin, der halbe Winter her. |
| 25. Januar (Hartung) | Je kälter unser Pauli und auch heller - desto voller werden Scheuer und Keller. |
| 25. Januar (Hartung) | Wenn die Sonne am Paulustag lacht, wird auch ein gutes Jahr gebracht. |
| 25. Januar (Hartung) | Wenn's an Pauli regnet oder schneit, dann folget eine teure Zeit. |
| 25. Januar (Hartung) | Ist an Pauli Bekehr das Wetter schön, werden wir ein warmes Frühjahr seh'n. |
| 25. Januar (Hartung) | Ist es an Paulus klar, kommt ein gutes Jahr. Hat er Wind, regnet's geschwind. |
| 26. Januar (Hartung) | Timotheus bricht`s Eis, hat er keins, dann macht er eins. |
| 27. Januar (Hartung) | Sankt Julian zerbricht das Eis, bricht er es nicht, umarmt er es. |
| 30. Januar (Hartung) | Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Frücht' und Wein |
| 30. Januar (Hartung) | Scheint an Martina die Sonne mild, ist sie der guten Ernte Bild. |
| 31. Januar (Hartung) | Friert es hart auf Virgilius, im März noch viel Kälte kommen muss |
| 2. Februar (Hornung) | Ist's an Lichtmeß hell und rein, wird's ein langer Winter sein. |
| 2. Februar (Hornung) | Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit. |
| 2. Februar (Hornung) | Lichtmess im Klee, Ostern im Schnee. |
| 2. Februar (Hornung) | Der Lichtmess-Sonnenschein bringt großen Schnee herein. |
| 2. Februar (Hornung) | Ist's Lichtmess licht, geht der Winter nicht. |
| 2. Februar (Hornung) | Weiße Lichtmess - grüne Ostern. |
| 2. Februar (Hornung) | Scheint zu Lichtmeß die Sonne heiß, gibt`s noch sehr viel Schnee und Eis. |
| 2. Februar (Hornung) | An Lichtmeß fängt der Bauersmann - neu mit des Jahres Arbeit an. |
| 3. Februar (Hornung) | St. Blasius und Urban ohne Regen, folgt ein guter Erntesegen. |
| 3. Februar (Hornung) | St. Blasius ist auf Trab und stößt dem Winter die Hörner ab. |
| 5. Februar (Hornung) | St. Agatha die Gottesbraut, macht, daß Schnee und Eis gern taut. |
| 5. Februar (Hornung) | Am Agathentag rieselt`s Wasser den Berg hinab. |
| 5. Februar (Hornung) | Ist Agathe klar und hell kommt der Frühling nicht so schnell. |
| 5. Februar (Hornung) | Den Tag der heiligen Agathe, der war oftmals reich an Schnee. |
| 5. Februar (Hornung) | An St. Agathe Sonnenschein, bringt recht viel Korn und Wein. |
| 6. Februar (Hornung) | Bringt Dorothee recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee. |
| 6. Februar (Hornung) | Manchmal bringt die Dorothee uns den allermeisten Schnee. |
| 6. Februar (Hornung) | Die Heilige Dorothee watet gerne durch den Schnee. |
| 6. Februar (Hornung) | Nach dem Dorotheentag, kein Schnee mehr gerne kommen mag. |
| 9. Februar (Hornung) | Ist's an St. Apollonia feucht, der Winter sehr spät entweicht. |
| 9. Februar (Hornung) | Kommt die Jungfrau Apollonia, sind auch bald die Lerchen wieder da. |
| 12. Februar (Hornung) | Eulalia im Sonnenschein, bringt viel Apfel und Apfelwein. |
| 12. Februar (Hornung) | St.Eulalia Sonnenschein, bringt viel Obst und guten Wein. |
| 14. Februar (Hornung) | Kalter Valentin - früher Lenzbeginn. |
| 14. Februar (Hornung) | Hat`s zu St.Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren. |
| 14. Februar (Hornung) | St.Valentin friert`s Rad mitsamt der Mühle ein. |
| 14. Februar (Hornung) | Ist es an Valentin noch weiß, blüht an Ostern schon das Reis. |
| 14. Februar (Hornung) | Regnet es an St. Valentin, ist die halbe Ernte hin. |
| 14. Februar (Hornung) | Hat der Valentin Regenwasser, wird der Frühling noch viel nasser. |
| 18. Februar (Hornung) | Friert's um Simeon ganz plötzlich, bleibt der Frost nicht lang gesetzlich. |
| 18. Februar (Hornung) | Der Simon zeigt mit seinem Tage, der Frost ist nicht mehr lange Plage. |
| 21. Februar (Hornung) | Der St.Felix zeiget an, was 40 Tag`wir für Wetter han. |
| 22. Februar (Hornung) | Wenns friert auf Petri Stuhlfeier, friert`s noch vierzigmal heuer. |
| 22. Februar (Hornung) | Hat Petri Stuhlfeier Eis und Ost, bringt der Winter noch herben Frost. |
| 22. Februar (Hornung) | St. Peter hebt den Lenz an, er geht aus auf St. Urban. |
| 22. Februar (Hornung) | Ist St. Peter kalt, hat der Winter noch lange Halt. |
| 22. Februar (Hornung) | Hat's in der Petersnacht gefroren, läßt uns der Frost dann ungeschoren. |
| 22. Februar (Hornung) | Wenn Petri die Bäche sind offen, wird auch kein Eis mehr auf ihnen getroffen. |
| 22. Februar (Hornung) | Ist an Petrus das Wetter schön, dann kann man bald Kohl und Erbsen säen. |
| 24. Februar (Hornung) | St. Matheis bricht`s Eis, hat er keins, so macht er eins. |
| 24. Februar (Hornung) | Nach Matheis geht kein Fuchs mehr übers Eis. |
| 24. Februar (Hornung) | Ist's zu St. Matthias kalt, hat der Winter noch lange Gewalt. |
| 24. Februar (Hornung) | St. Matheis wirft einen großen Stein ins Eis. |
| 24. Februar (Hornung) | Hat Matheis seine Hack' verloren, wird erst St. Joseph das Eis durchbohren. |
| 24. Februar (Hornung) | Tritt Matheis stürmisch ein, wird's an Ostern Winter sein. |
| 24. Februar (Hornung) | Taut es vor und auf Mattheis, geht kein Fuchs mehr übers Eis. |
| 24. Februar (Hornung) | Sankt Mattheis kalt, die Kälte lang halt. |
| 25. Februar (Hornung) | Wenn sich Sankt Walburgis zeigt, der Birkensaft nach oben steigt. |
| 26. Februar (Hornung) | Alexander und Leander bringen Märzluft miteinander. |
| 27. Februar (Hornung) | Auf dieses kann man zählen jede Zeit, daß es am 30. Februar nicht schneit. |
| 28. Februar (Hornung) | St. Roman hell und klar, bedeutet ein gutes Jahr. |
| 28. Februar (Hornung) | War der Romanus hell und klar, bedeutet es ein gutes Jahr. |
| 28. Februar (Hornung) | An Romanus und Lupizinius - unsere Sonne scheinen muß. |
| 1. März (Lenzing) | Albin Regen, kein Erntesegen. |
| 1. März (Lenzing) | Regnet`s stark an Albinus, macht`s dem Bauern viel Verdruß. |
| 1. März (Lenzing) | Wenn es an St.Albin regnet, gibt es weder Heu noch Stroh. |
| 3. März (Lenzing) | Kunigund macht warm von unt'. |
| 3. März (Lenzing) | Wenn`s donnert an Kunigund, bleibt das Wetter lange bunt. |
| 3. März (Lenzing) | Wenn's donnert zu Kunigund, treibt's der Winter bunt. |
| 3. März (Lenzing) | Wenn es zu Kunigunde friert, sie’s noch vierzig Nächte spürt. |
| 3. März (Lenzing) | Lachende Kunigunde bringt frohe Kunde. |
| 6. März (Lenzing) | Mit ihren Herden wieder hin, ziehen die Schäfer an Fridolin. |
| 6. März (Lenzing) | Um den Tag des Fridolin, da zieht der letzte Winter hin. |
| 6. März (Lenzing) | Nach dem Tag des Fridolein, da muß der Pflug auf dem Felde sein. |
| 7. März (Lenzing) | Perpetua kalt, Winter lang. |
| 7. März (Lenzing) | Perpetua und Felizitas, die bringen uns das erste Gras. |
| 8. März (Lenzing) | Wenn's donnert um St. Cyprian, zieht man noch oft die Handschuh ' an. |
| 10. März (Lenzing) | Wie die vierzig Märtyrer das Wetter gestalten, wird es noch 4o Tage halten. |
| 10. März (Lenzing) | Friert`s am 40-Ritter-Tag, so kommen noch 40 Fröste nach. |
| 10. März (Lenzing) | An Vierzigritter kalter Wind, noch vierzig Tage windig sind. |
| 10. März (Lenzing) | Regen, den die 40 Märtyrer senden, wird erst nach 40 Tagen enden. |
| 12. März (Lenzing) | Gregori zeigt dem Bauern an, ob im Feld er sähen kann. |
| 12. März (Lenzing) | Wenn Gregorius sich stellt, muß der Bauer aufs Feld. |
| 12. März (Lenzing) | Am Gregorstag schwimmt das Eis ins Meer. |
| 12. März (Lenzing) | Wenn Gregori fällt, heißt`s die Saat bestellt. |
| 12. März (Lenzing) | Weht an Gregorius der Wind, noch vierzig Tage windig sind. |
| 12. März (Lenzing) | Um den Tag des St. Gregor, da kommen auch die Schwalben vor. |
| 15. März (Lenzing) | Lukretia feucht, bleiben die Kornsäcke leicht. |
| 17. März (Lenzing) | Friert's an St. Gertrud, währt der Winter noch zwei Wochen. |
| 17. März (Lenzing) | St. Gertrud sonnig, wird's dem Gärtner wonnig. |
| 17. März (Lenzing) | Gertraud den Garten baut. |
| 17. März (Lenzing) | Sieht St. Gertrud Eis, wird das ganze Jahr nicht heiß. |
| 17. März (Lenzing) | Sonniger Gertrudentag, Freud‘ dem Bauern bringen mag. |
| 17. März (Lenzing) | Gertraude nützt dem Gärtner fein, wenn sie kommt mit Sonnenschein. |
| 17. März (Lenzing) | Willst du dicke Bohnen essen, darfst du Gertrud nicht vergessen. |
| 19. März (Lenzing) | Ist's am Josefstag schön, kann's nur gut weitergehen. |
| 19. März (Lenzing) | Wenn's erst einmal Josefi ist, so endet auch der Winter gewiss. |
| 19. März (Lenzing) | Ist es klar am Josephstag, spart er uns viel Not und Plag. |
| 19. März (Lenzing) | Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr. |
| 19. März (Lenzing) | Ein schöner Josefstag bringt ein gutes Jahr. |
| 19. März (Lenzing) | Am Josefstag soll der faulste Bauer auf seinem Acker sein. |
| 20. März (Lenzing) | Wie das Wetter am Frühlingsanfang, so ist es den ganzen Sommer lang. |
| 20. März (Lenzing) | Wie das Wetter um den Frühlingsanfang, so hält es sich den Sommer lang. |
| 20. März (Lenzing) | Wie sich die Sonne zum Frühling wendet, so auch unser Sommer endet. |
| 21. März (Lenzing) | Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie an Benedikt. |
| 21. März (Lenzing) | Auf St.Benedikt achte wohl, daß man Hafer säen soll. |
| 21. März (Lenzing) | St.Benedikt macht die Möhren dick. |
| 21. März (Lenzing) | Sankt Benedikt den Garten schmückt. |
| 21. März (Lenzing) | Der Benedikt leitet deine Hand, säest du mit ihm die Frucht in's Land. |
| 21. März (Lenzing) | Soll das Korn gar üppig stehen, so soll man es an St. Benedikt säen. |
| 23. März (Lenzing) | Weht kalter Wind am Ottotag, das Wild noch vier Wochen Eicheln mag. |
| 24. März (Lenzing) | Scheint auf Sankt Gabriel die Sonn', hat der Bauer Freud' und Wonn'. |
| 25. März (Lenzing) | Wenn Maria sich verkündet, Storch und Schwalbe heimwärts findet. |
| 25. März (Lenzing) | Ist Marien schön und helle, gibt`s viel Obst auf alle Fälle. |
| 25. März (Lenzing) | Ist der Sonnenaufgang an |
| 25. März (Lenzing) | Mariä Verkündigung klar, gibt's ein gutes Jahr. |
| 25. März (Lenzing) | Schöner Verkündigungsmorgen, befreit von vielen Sorgen. |
| 25. März (Lenzing) | Ist Marien schön und klar, naht die ganze Schwalbenschar. |
| 25. März (Lenzing) | Mariä Verkündigung schön und rein, wird das ganze Jahr recht fruchtbar sein. |
| 26. März (Lenzing) | Ist es um Ludger draußen feucht, dann bleiben auch die Kornböden leicht. |
| 27. März (Lenzing) | Ist an Rupert der Himmel rein, so wird er' s auch im Juni sein. |
| 29. März (Lenzing) | Wie der Eustas, so der Frühling. |
| 29. März (Lenzing) | Wie St. Berthold gesonnen, so der Frühling wird kommen. |
| 30. März (Lenzing) | Wie der Quirin, so der Sommer. |
| 31. März (Lenzing) | Wie der Achaz, so der Herbst. |
| 1. April (Ostermond) | Den 1. April mußt überstehn, dann kann dir manch Gut`s geschehn. |
| 1. April (Ostermond) | Säen am 1. April, verdirbt den Bauern mit Stumpf und Stiel. |
| 2. April (Ostermond) | Bringt Rosamund Sturm und Wind, so ist Sybille (29.April) uns gelind. |
| 2. April (Ostermond) | Sturm und Wind an Rosamunde, bringt dem Bauern gute Kunde. |
| 3. April (Ostermond) | Wer an Christian säet Lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein. |
| 4. April (Ostermond) | Sankt Ambrosius man Zwiebeln säen muss. |
| 4. April (Ostermond) | Ist Ambrosius schön und rein, wird St.Florian (4.Mai) milder sein. |
| 4. April (Ostermond) | Der heilige Ambrosius, schneit oft dem Bauern auf den Fuß. |
| 4. April (Ostermond) | Erbsen säe Amrosius, so tragen sie reich und geben Mus. |
| 5. April (Ostermond) | Ist St. Vinzenz Sonnenschein, gibt es vielen guten Wein. |
| 5. April (Ostermond) | Wenn Sankt Vinzent tritt in die Hall', so bringt er uns die Nachtigall. |
| 8. April (Ostermond) | Wenn`s viel regnet am Amantiustag, ein dürrer Sommer folgen mag. |
| 8. April (Ostermond) | Ist's um Amandus schön, wird der Sommer keine Dürre seh'n. |
| 9. April (Ostermond) | Hört Waltraud nicht den Kuckuck schrein, dann muss er wohl erfroren sein. |
| 10. April (Ostermond) | Leinsamen säen an St. Ezechiel, dem 100. Tag nach Neujahr, so gedeiht er wunderbar. |
| 13. April (Ostermond) | So wie Martin es will, zeigt sich dann der ganze April. |
| 14. April (Ostermond) | Tiburtius kommt mit Sang und Schall, bringt Kuckuck und die Nachtigall. |
| 14. April (Ostermond) | Am Tiburtiustag, alles grünen mag. |
| 14. April (Ostermond) | Grüne Felder am Tiburtiustag, die ziehen viel Getreide nach. |
| 14. April (Ostermond) | Tiburtius kommt uns sehr gelegen, mit seinem grünen Blättersegen. |
| 16. April (Ostermond) | Regnet's stark zu Albinus, macht's den Bauern viel Verdruß. |
| 22. April (Ostermond) | Regnet's vorm Georgitag, wäret lang des Segens Plag'. |
| 22. April (Ostermond) | Wenn vor Georgi Regen fehlt, wird man nachher damit gequält. |
| 23. April (Ostermond) | Gewitter am St. Georgstag, ein kühles Jahr bedeuten mag. |
| 23. April (Ostermond) | Zu St. Georg soll sich's Korn so recken, daß sich kann eine Krähe verstecken. |
| 23. April (Ostermond) | St. Georg kommt nach alten Sitten, zumeist auf einem Schimmel geritten. |
| 23. April (Ostermond) | Kommt St. Georg auf dem Schimmel, kommt ein gutes Jahr vom Himmel. |
| 23. April (Ostermond) | Ist Georgi warm und schön, wird man raues Wetter sehn. |
| 23. April (Ostermond) | Wenn vor Georgi Regen fehlt, wird man hernach damit gequält. |
| 23. April (Ostermond) | Auf St. Georgs Güte stehn alle Bäum’ in Blüte. |
| 23. April (Ostermond) | Zu Georgi hinaus, zu Michaeli wieder nach Haus. |
| 23. April (Ostermond) | Die Wiese geht ins Heu, ist Sankt Jürgentag vorbei. |
| 23. April (Ostermond) | Zu Georgi blinde Reben, später volle Trauben geben. |
| 24. April (Ostermond) | Wenn`s friert an St. Fidel, bleibt`s 15 Tag noch kalt und hell. |
| 25. April (Ostermond) | Leg erst nach Markus Bohnen, er wird`s dir reichlich lohnen. |
| 25. April (Ostermond) | Was St. Markus an Wetter hält, so ist's auch mit der Ernt' bestellt. |
| 25. April (Ostermond) | Vor dem Markustag, sich der Bauer hüten mag. |
| 25. April (Ostermond) | Bauen um Markus schon die Schwalben, so gibt's viel Futter, Korn und Kalben. |
| 25. April (Ostermond) | Gibt's an Markus Sonnenschein, dann hat der Winzer guten Wein. |
| 27. April (Ostermond) | Hat St. Peter das Wetter schön, kannst du Kohl und Erbsen sä`n. |
| 27. April (Ostermond) | Auf des heiligen Peters Fest, sucht der Storch sein Nest. |
| 28. April (Ostermond) | Friert`s am Tag von St.Vital, friert es wohl noch 15 Mal. |
| 30. April (Ostermond) | Regen auf Walpurgisnacht, hat stets ein gutes Jahr gebracht. |
| 30. April (Ostermond) | Walpurgisfrost ist schlechte Kost. |
| 1. Mai (Wonnemond) | Auf Philippi und Jakob folgt ein großer Erntesegen. |
| 1. Mai (Wonnemond) | An Jacobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken. |
| 1. Mai (Wonnemond) | Windet`s am ersten Mai, dann das ganze Jahr. |
| 1. Mai (Wonnemond) | Ist die Hexennacht voll Regen, wird's ein Jahr mit reichlich Segen. |
| 2. Mai (Wonnemond) | Gewitter Anfang Mai, dann ist der April vorbei. |
| 4. Mai (Wonnemond) | Der Florian, der Florian, noch einen Schneehut tragen kann. |
| 4. Mai (Wonnemond) | St. Florian, St. Florian, verschon' mein Haus, zünd andere an. |
| 5. Mai (Wonnemond) | Regen zu Christi Himmelfahrt, macht dem Bauern die Erde hart. |
| 5. Mai (Wonnemond) | Regnet es am Himmelfahrtstag, der Weinbauer klagen mag. |
| 7. Mai (Wonnemond) | Wenn sich naht St. Stanislaus, rollen die Kartoffeln raus. |
| 7. Mai (Wonnemond) | Wenn Tränen weint der Stanislaus, werden blanke Heller draus. |
| 8. Mai (Wonnemond) | Wie Christus in den Himmel fährt, zehn Sonntag so das Wetter währt. |
| 10. Mai (Wonnemond) | Florian und Gordian richten oft noch Schaden an. |
| 10. Mai (Wonnemond) | Gordian - man nicht trauen kann. |
| 10. Mai (Wonnemond) | Die Eisheiligen: Mamerz, Pankraz, Servazi, das sind drei Lumpazi. |
| 11. Mai (Wonnemond) | Pankrazi, Servazi, Bonifazi, sind drei frostige Bazi, und am Schluß fehlt nie die kalte Sophie. |
| 11. Mai (Wonnemond) | Der heilige Mamerz hat von Eis ein Herz. |
| 11. Mai (Wonnemond) | Mamertus und Pankratius und hinterher Servatius sind gar gestrenge Herrn. |
| 12. Mai (Wonnemond) | Pankratius (1. Eisheiliger) |
| 12. Mai (Wonnemond) | Pankratius hält den Nacken steif, sein Harnisch klirrt vor Frost und Reif. |
| 12. Mai (Wonnemond) | Pankratius und Servatius bringen Kält`oft und auch Verdruß. |
| 12. Mai (Wonnemond) | Pankraz und Urban (25.Mai) ohne Regen, bringen großen Erntesegen. |
| 13. Mai (Wonnemond) | Servatius (2. Eisheiliger) |
| 13. Mai (Wonnemond) | Servatius Mund der Ostwind ist, hat manch Blümlein totgeküßt. |
| 13. Mai (Wonnemond) | Servaz und Sophie muß vorüber sein, will der Bauer vor Nachtfrost sicher sein. |
| 13. Mai (Wonnemond) | Vor Servati kein Sommer, nach Servati kein Frost. |
| 14. Mai (Wonnemond) | Bonifatius (3. Eisheiliger) |
| 14. Mai (Wonnemond) | Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost. |
| 15. Mai (Wonnemond) | kalte Sophie |
| 15. Mai (Wonnemond) | Kalte Sophie sät Lein, zu gutem Gedeihn. |
| 15. Mai (Wonnemond) | Oft hat Sophie Frost gebracht und manche Pflanze totgemacht. |
| 15. Mai (Wonnemond) | Die kalt' Sophie, die bringt zum Schluß, ganz gern noch einen Regenguß. |
| 16. Mai (Wonnemond) | Der Nepomuk uns das Wasser macht, daß uns ein gutes Frühjahr lacht. |
| 16. Mai (Wonnemond) | Heiliger Johann Nepomuk, treib uns die Wassergüss zurück. |
| 21. Mai (Wonnemond) | Wie zu Dreifaltigkeit das Wetter fällt, es bis zum Monatsende anhält. |
| 21. Mai (Wonnemond) | Ist Dreifaltigkeit klar und hell, wächst der Hafer schnell. |
| 24. Mai (Wonnemond) | Magdalena weint um ihren Herrn, drum regnet's an ihrem Tage gern. |
| 24. Mai (Wonnemond) | Lein, gesät an Esthern, wächst am allerbesten. |
| 25. Mai (Wonnemond) | St.Urban hell und rein, segnet die Fässer ein. |
| 25. Mai (Wonnemond) | Wie es sich um St.Urban verhält, so ist`s noch 20 Tage bestellt. |
| 25. Mai (Wonnemond) | Die Witterung an St. Urban, zeigt des Herbstes Wetter an. |
| 25. Mai (Wonnemond) | Wie's Wetter am Sankt Urbanstag, so der Herbst wohl werden mag. |
| 25. Mai (Wonnemond) | Scheint die Sonne am Urbanitag, wächst guter Wein nach alter Sag'. |
| 29. Mai (Wonnemond) | Wieviel Tage vor Fronleichnam Regen, soviel Tage hinterher. |
| 30. Mai (Wonnemond) | Sankt Wigand, dieser böse Tag, zuletzt noch Nachtfrost bringen mag. |
| 30. Mai (Wonnemond) | St.Wigand, dieser böse Mann, oft noch Fröste bringen kann. |
| 31. Mai (Wonnemond) | Ist es klar an Petronell, meßt den Flachs ihr mit der Ell`. |
| 31. Mai (Wonnemond) | Auf Petronellentag Regen, wird sich der Hafer legen. |
| 31. Mai (Wonnemond) | Wer erst Hafer sät an Petronell, dem wächst er gerne, gut und schnell. |
| 1. Juni (Brachet) | Justin klar, gutes Jahr. |
| 1. Juni (Brachet) | Schönes Wetter auf Fortunat, ein gutes Jahr zu bedeuten hat. |
| 8. Juni (Brachet) | Medardus ist ein nasser, hält so schlecht das Wasser. |
| 8. Juni (Brachet) | St. Medard keinen Regen trag, es regnet sonst wohl 40 Tag. |
| 8. Juni (Brachet) | Wie's wittert auf Medardustag, so bleibts sechs Wochen dann danach. |
| 8. Juni (Brachet) | Regnet's am Medardustag, regnet's noch 40 Tag danach. |
| 8. Juni (Brachet) | Wie's Wetter auf Medardi fällt, meist bis Monatsende hält. |
| 10. Juni (Brachet) | Margarete - die Regenfrau. |
| 10. Juni (Brachet) | Hat Margarete keinen Sonnenschein, kommt das Heu nie trocken rein. |
| 11. Juni (Brachet) | Regnet es an Barnabas, schwimmen die Trauben bis ins Fass. |
| 11. Juni (Brachet) | Barnabas macht Bäum` und Dächer naß. |
| 11. Juni (Brachet) | Regen an St. Barnabas, währet 40 Tage ohne Unterlass. |
| 11. Juni (Brachet) | St. Barnabas schneidet das Gras. |
| 11. Juni (Brachet) | Barnabas macht, wenn er günstig ist, wieder gut, was verdorben ist. |
| 11. Juni (Brachet) | Wenn Barnabas bringt Regen, so gibt es auch viel Traubensegen. |
| 11. Juni (Brachet) | Zu Sankt Barnabas gehört die Sense auf die Wiese. |
| 12. Juni (Brachet) | Ist's am Fortunatstag klar, so verheißt's ein gutes Jahr. |
| 13. Juni (Brachet) | Wenn an St. Anton gut Wetter lacht, St. Peter (29.) viel in Wasser macht. |
| 13. Juni (Brachet) | Antoni, vergiß den Lein nie! |
| 13. Juni (Brachet) | Hat Antonius starken Regen, geht ‘s mit der Gerste wohl daneben. |
| 15. Juni (Brachet) | Der Wind dreht sich um St. Veit, da legt sich`s Laub auf die andere Seit`. |
| 15. Juni (Brachet) | Wer dem Veit nicht traut, kriegt auch kein Kraut. |
| 15. Juni (Brachet) | Regnet`s an Veit, Gerste nicht leid`t. |
| 15. Juni (Brachet) | Hat St. Veit starken Regen, bringt er unermeßlichen Segen. |
| 15. Juni (Brachet) | Heiliger Veit, regne nicht, daß es uns nicht an Gerst' gebricht. |
| 15. Juni (Brachet) | Ist zu St. Vitus der Himmel klar, gibt es ein fruchtbares Jahr. |
| 15. Juni (Brachet) | Nach St. Vitus ändert sich die Zeit, alles geht auf die andere Seit'. |
| 16. Juni (Brachet) | Wer auf Benno baut, kriegt auch viel Kraut. |
| 19. Juni (Brachet) | Wenn's regnet an Sankt Gervasius, es vierzehn Tage regnen muss. |
| 24. Juni (Brachet) | Johannisnacht: Vor Johanni bitt um Regen, hernach kommt er ungelegen. |
| 24. Juni (Brachet) | Glüh'n Johanniswürmchen helle, schöner Juni ist zur Stelle. |
| 24. Juni (Brachet) | Regnet's am Johannistag, regnet es noch vierzehn Tag. |
| 24. Juni (Brachet) | Johanni trocken und warm, macht den Bauern nicht arm. |
| 24. Juni (Brachet) | Johannis tut dem Winter wieder die Türe auf. |
| 24. Juni (Brachet) | Der Kuckuck kündet gar teure Zeit, wenn er nach Johanni schreit. |
| 24. Juni (Brachet) | Vor dem Johannistag, keine Gerste man loben mag. |
| 24. Juni (Brachet) | Regen am Johannistag, nasse Ernt man erwarten mag. |
| 24. Juni (Brachet) | Sankt Johannis Regengüsse, verderben uns die besten Nüsse. |
| 24. Juni (Brachet) | An Sankt Johanni Abend, leg die Zwiebel in ihr kühles Beet. |
| 24. Juni (Brachet) | Wenn die Johanniswürmer glänzen, darfst du richten deine Sensen. |
| 24. Juni (Brachet) | Wie's Wetter am Johanni war, so bleibt's wohl 40 Tage gar. |
| 27. Juni (Brachet) | Ist der Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass. |
| 27. Juni (Brachet) | Regnet's am Siebenschläfertag, es sieben Wochen regnen mag. |
| 27. Juni (Brachet) | Wie`s Wetter am Siebenschläfertag, so bleibt es sieben Wochen danach. |
| 29. Juni (Brachet) | St. Peter und Paul klar, bringt ein gutes Jahr. |
| 29. Juni (Brachet) | Um Peter und Paul wird dem Korn schon mal die Wurzel faul. |
| 29. Juni (Brachet) | Petrus schwimmt im Schiff daher oder dahin. |
| 29. Juni (Brachet) | Schön zu St. Paul, füllt Tasche und Maul. |
| 29. Juni (Brachet) | Wenn es am Peterstag regnet, so regnet es im ganzen Schnitt. |
| 29. Juni (Brachet) | Peter und Paul hat Wasser im Maul. |
| 2. Juli (Heuert) | St. Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot. |
| 2. Juli (Heuert) | Mariä Heimsuch wird`s bestellt, wie`s Wetter vierzig Tag`sich hält. |
| 2. Juli (Heuert) | Bringt der Juli heiße Glut, gerät auch der September gut. |
| 2. Juli (Heuert) | Wie die heilige Jungfrau fortgegangen, wird Magdalena gern empfangen. |
| 4. Juli (Heuert) | Regen am St.Ulrichstag, macht die Birnen stichig-mad. |
| 4. Juli (Heuert) | Wenn`s am Ulrichstag donnert, fallen die Nüsse vom Baum. |
| 8. Juli (Heuert) | An St.Kilian säe Wicken und Rüben an. |
| 8. Juli (Heuert) | Der heilige Sankt Kilian stellt die ersten Schnitter an. |
| 8. Juli (Heuert) | St.Kilian, ist der rechte Rübenmann. |
| 10. Juli (Heuert) | Wie`s Wetter am Siebenbrüdertag, es sieben Wochen bleiben mag. |
| 10. Juli (Heuert) | Die Siebenbrüder das Wetter machen, ob sie nun weinen oder lachen. |
| 10. Juli (Heuert) | An Siebenbrüder Regen, der bringt dem Bauern keinen Segen. |
| 15. Juli (Heuert) | Die erste Birn' bricht Sankt Margareth, darauf überall die Ernte angeht. |
| 15. Juli (Heuert) | Ist Apostelteilung schön, kann das Wetter der sieben Brüder geh`n. |
| 17. Juli (Heuert) | Wenn's an Alexius regnet, so fault das Getreide auf der Mauer. |
| 17. Juli (Heuert) | Regen an Alexe, wird zur alten Hexe. |
| 17. Juli (Heuert) | Wenn Alexius verregnet heuer, werden Korn und Früchte teuer. |
| 17. Juli (Heuert) | Wenn`s an Alexius regnet, ist die Ernt` und Frucht gesegnet. |
| 19. Juli (Heuert) | Vinzenz Sonnenschein, füllt die Fässer mit Wein. |
| 20. Juli (Heuert) | Margeretenregen wird erst nach Monatsfrist sich legen. |
| 20. Juli (Heuert) | Margaretenregen bringt Segen. |
| 20. Juli (Heuert) | Regen am Margarethentag, sagt dem Hunger guten Tag. |
| 20. Juli (Heuert) | Wenn es an Margaretha regnet, kommt das Heu schlecht heim. |
| 20. Juli (Heuert) | Regen am Margaretentag, bringt viel Klag'. |
| 20. Juli (Heuert) | Die erste Birn' bricht Margareth, drauf überall die Ernt' losgeht. |
| 20. Juli (Heuert) | An Margarethen Regen, bringt Heu und Nüssen keinen Segen. |
| 22. Juli (Heuert) | Maria Magdalena weint um ihren Herrn, drum regnet es an diesem Tage gern. |
| 22. Juli (Heuert) | Am Tag der heiligen Magdalenen, kann man schon volle Nüsse sehen. |
| 22. Juli (Heuert) | Regnet's am Maria Magdalenen-Tag, folgt stehts mehr Regen nach. |
| 23. Juli (Heuert) | 23. Juli bis 24. August Hundstage. |
| 23. Juli (Heuert) | Was die Hundstage gießen, muss die Traube büßen. |
| 23. Juli (Heuert) | Klar muss Apollmaris sein, dann bringt man gute Ernte heim. |
| 25. Juli (Heuert) | St. Jakobi klar und rein, wird das Christfest frostig sein. |
| 25. Juli (Heuert) | Um Jakobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken. |
| 25. Juli (Heuert) | Gegen Margareten und Jakoben, die stärksten Gewitter toben. |
| 25. Juli (Heuert) | Vom Jakobustag der Vormittag, das Wetter zu Weihnachten deuten mag. |
| 25. Juli (Heuert) | Ist Jacobus am Ort, ziehn die Störche bald fort. |
| 25. Juli (Heuert) | Wenn Jacobi tagt, werden die jungen Störche vom Nest gejagt. |
| 26. Juli (Heuert) | Ist St. Anna erst vorbei, kommt der Morgen kühl herbei. |
| 26. Juli (Heuert) | Anna warm und trocken, macht den Bauer frohlocken. |
| 26. Juli (Heuert) | St.Anna klar und rein, wird bald das Korn geborgen sein. |
| 26. Juli (Heuert) | Um St. Ann fangen die kühlen Morgen an. |
| 28. Juli (Heuert) | Hundsstern, Freund des Sirius, der bringt den Schweiß so recht in Fluß. |
| 28. Juli (Heuert) | Ziehen Celsus schon die Schwalben fort, wird's bald kälter an dem Ort. |
| 29. Juli (Heuert) | Wie's an Agathe (5.2.) wettert, das weiß die Martha. |
| 31. Juli (Heuert) | So wie Ignaz stellt sich ein, wird der nächste Januar sein. |
| 1. August (Ernting) | Ist`s von Petri bis Lorenzi heiß, dann bleibt der Winter lange weiß. |
| 4. August (Ernting) | Hitze an St. Dominikus - ein strenger Winter kommen muß. |
| 4. August (Ernting) | Je mehr Domenikus schürt, um so mehr man im Winter friert. |
| 5. August (Ernting) | Oswaldtag muß trocken sein, sonst werden teuer Korn und Wein. |
| 5. August (Ernting) | Regen an Mariaschnee, tut dem Korn empfindlich weh. |
| 5. August (Ernting) | Zu Oswald wächst die Rübe bald. |
| 7. August (Ernting) | St. Afra im Regen, kommt dem Bauern ungelegen. |
| 8. August (Ernting) | Blieb Wärme im August in der Ferne, der September bringt sie nicht gerne. |
| 10. August (Ernting) | Lorenzi gut, einen schönen Herbst verheißen tut. |
| 10. August (Ernting) | Kommt Laurentius daher, wächst das Holz nicht mehr. |
| 10. August (Ernting) | Ist Lorenz und auch Bertl schön, wird der Herbst gar gut ausgehn. |
| 10. August (Ernting) | Kommt St. Lorenz mit heißem Hauch, füllt er dem Winzer Fass und Bauch. |
| 10. August (Ernting) | Regnet's am St. Laurenztag, gibt es eine große Mäuseplag. |
| 10. August (Ernting) | Wie Lorenz und Barthel sind, wird der Winter, rauh oder lind. |
| 10. August (Ernting) | Sollen Trauben und Obst sich mehren, müssen Lorenz die Gewitter aufhören. |
| 13. August (Ernting) | Wie das Wetter an Hippolyt, so es mehrere Tage geschieht. |
| 13. August (Ernting) | Wie das Wetter an Kassian, hält es noch viele Tage an. |
| 14. August (Ernting) | Leuchten vor Maria Himmelfahrt die Sterne, dann hält sich das Wetter gerne. |
| 15. August (Ernting) | Wer Rüben will, recht gut und zart, sä`sie an Maria Himmelfahrt. |
| 15. August (Ernting) | Hat Maria gut Wetter, wenn sie zum Himmel fährt, sie schöne Tag beschert. |
| 15. August (Ernting) | Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so es noch zwei Wochen bleiben mag. |
| 15. August (Ernting) | Mariä Himmelfahrt klarer Sonnenschein, bringt meistens viel und guten Wein. |
| 15. August (Ernting) | Wie das Wetter am Maria Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag. |
| 15. August (Ernting) | Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten Nüsse. |
| 16. August (Ernting) | Wenn's an Joachim regnet, dann folgt ein warmer Winter. |
| 16. August (Ernting) | Wenn St.Rochus trübe schaut, kommen die Raupen in das Kraut. |
| 19. August (Ernting) | Wenn im März die Veilchen blüh'n, an Ludwig schon die Schwalben zieh'n. |
| 19. August (Ernting) | Regnet es an St. Sebald, dann nahet teure Zeit sehr bald. |
| 20. August (Ernting) | Wie der St. Bernhard ist, man auch den September mißt. |
| 23. August (Ernting) | Waren die Hundstage (24.7. -23.8.) heiß, bleibt der Winter lange weiß. |
| 24. August (Ernting) | Wie der Bartholomäustag sich hält, ist der ganze Herbst bestellt. |
| 24. August (Ernting) | Gewitter um Bartholomä, bringen Hagel und Schnee. |
| 24. August (Ernting) | Ist Lorenz und Bartel schön, bleiben die Kräuter noch lange stehn. |
| 24. August (Ernting) | Zu Bartholomä liegts Grummet auf dem Heu. |
| 24. August (Ernting) | St. Bartholomäus hat's Wetter parat, für den Herbst bis zur Saat. |
| 24. August (Ernting) | Ist Lorenz und Bertl schön, wird der Herbst gar gut ausgehn. |
| 24. August (Ernting) | So das Wetter zu Bartholomäus ist, daran sich der Winter mißt. |
| 24. August (Ernting) | Bleiben die Störche nach Bartholomä, so kommt ein Winter, der tut nicht weh. |
| 28. August (Ernting) | An Augustin gehen die warmen Tage dahin. |
| 29. August (Ernting) | Wenn´s am Tag Johanni Enthauptung regnet, verderben die Nüsse. |
| 30. August (Ernting) | Bischof Felix zeiget an, was wir in 40 Tag' für Wetter han. |
| 31. August (Ernting) | St. Raimund treibt die Wetter aus. |
| 1. September (Scheiding) | Ägidius Regen, kommt ungelegen. |
| 1. September (Scheiding) | Gib auf Ägidius wohl acht, er sagt dir was der Monat macht. |
| 1. September (Scheiding) | Ist Ägidi ein heller Tag, ich dir einen schönen Herbst ansag. |
| 1. September (Scheiding) | Wie das Wetter am Ägiditag, bleibt's den ganzen Monat. |
| 1. September (Scheiding) | Wenn St. Ägidius bläst ins Horn, so heißt es, Bauer säe dein Korn. |
| 5. September (Scheiding) | Lorenz im Sonnenschein, wird der Herbst gesegnet sein. |
| 6. September (Scheiding) | St. Mang schlägt's Kraut mit der Stang. |
| 6. September (Scheiding) | St. Mang säht den ersten Strang. |
| 6. September (Scheiding) | Wie das Wetter am Magnustag, so es 4 Wochen bleiben mag. |
| 7. September (Scheiding) | Ist Regine warm und wonnig, bleibt das Wetter lange sonnig. |
| 8. September (Scheiding) | An Mariä Geburt fliegen die Schwalben furt. |
| 8. September (Scheiding) | Wie sich's Wetter an Mariä Geburt verhält, ist`s weitere 4 Wochen bestellt. |
| 8. September (Scheiding) | Maria gebor`n - Bauer, säh dein Korn. |
| 9. September (Scheiding) | Bringt St. Gorgon Regen, folgt ein Winter mit wenig Segen. |
| 9. September (Scheiding) | Ist`s St.Georgon schön, so wird man 40 schöne Tage sehn. |
| 9. September (Scheiding) | St.Georgen treibt die Lerchen davon. |
| 11. September (Scheiding) | Wenn's an Protus nicht näßt, ein dürrer Herbst sich erhoffen läßt. |
| 12. September (Scheiding) | "An Mariä Namen, sagt der Sommer ""Amen"". " |
| 12. September (Scheiding) | An Mariä Namen kommen die Schwalben zusammen. |
| 14. September (Scheiding) | Ist`s hell am Kreuzerhöhungstag, so folgt ein strenger Winter nach. |
| 15. September (Scheiding) | An Sankt Cyprian zieht man oft schon Handschuh' an. |
| 15. September (Scheiding) | Sankt Ludmilla, das fromme Kind, bringt gern Regen und Wind. |
| 16. September (Scheiding) | St. Ludmilla, das fromme Kind, bringt Regen gern und Wind. |
| 18. September (Scheiding) | Lamberti nimm Kartoffeln raus, doch breite ihr Kraut auf dem Felde aus. |
| 18. September (Scheiding) | Trocken wird das Frühjahr sein, ist St.Lambert klar und rein. |
| 18. September (Scheiding) | Auf Lambert hell und klar, folgt ein trocken Jahr. |
| 18. September (Scheiding) | Ist's an Lambert schön und klar, kommt ein trockenes Frühjahr. |
| 21. September (Scheiding) | Ist Matthäus hell und klar, gute Zeiten bringt's fürwahr. |
| 21. September (Scheiding) | Wie`s St.Mattis treibt, es vier Wochen bleibt. |
| 21. September (Scheiding) | Tritt Matthäus ein, soll die Saat vollendet sein. |
| 21. September (Scheiding) | Matthäuswetter hell und klar, bringt guten Wein im nächsten Jahr. |
| 21. September (Scheiding) | Wenn Matthäus freundlich schaut, man auf gutes Wetter baut. |
| 22. September (Scheiding) | Zeigt sich klar Mauritius, viele Stürm`er bringen muß. |
| 22. September (Scheiding) | Ist St. Moritz hell und klar, stürmt der Winter, das ist wahr. |
| 22. September (Scheiding) | Gewitter um Mauritius, bringen Schaden und Verdruß. |
| 23. September (Scheiding) | Stellt sich am Herbstanfang viel Nebel ein, wird viel Schnee im Winter sein. |
| 24. September (Scheiding) | Septemberwärme dann und wann, zeigt strengen Winter an. |
| 25. September (Scheiding) | Nebelt's an St. Cleophas, wird der ganze Winter nass. |
| 26. September (Scheiding) | Sankt Kosmas und Sankt Damian fängt das Laub zu färben an. |
| 26. September (Scheiding) | Der Kosmas und der Damian, die zünden alle Lichter an. |
| 27. September (Scheiding) | Wenn Hiltrud im Kalender steht, wird nocheinmal das Gras gemäht. |
| 28. September (Scheiding) | Kommt Wenzeslaus mit Regen an, werden wir Nüsse bis Weihnachten han. |
| 28. September (Scheiding) | Wie viele Fröste vor St.Wenzeslaus fallen, so viel werden nach Jakobi folgen. |
| 29. September (Scheiding) | Gibt Michaeli Sonnenschein, wird es in zwei Wochen Winter sein. |
| 29. September (Scheiding) | Sind um Michael die Vögel noch hier, haben bis Weihnacht lind Wetter wir. |
| 29. September (Scheiding) | Vor Michel sä` mit halber Hand - dann aber streu mit ganzer Hand! |
| 29. September (Scheiding) | Um Michaeli in der Tat, gedeiht die beste Wintersaat. |
| 29. September (Scheiding) | Es holt herbei Sankt Michael, die Lampe wieder und das Öl. |
| 29. September (Scheiding) | Regnet's sanft an Michaelstag, sanft auch der Winter werden mag. |
| 30. September (Scheiding) | Von Michel und Hieronymus, mach`aufs Weihnachtswetter den Schluß. |
| 1. Oktober (Gilbhard) | Regen an Sankt Remigius bringt den ganzen Monat Verdruß. |
| 2. Oktober (Gilbhard) | Laubfall an Leodegar kündigt an ein fruchtbar Jahr. |
| 6. Oktober (Gilbhard) | St. Bruno, der Kartäuser, läßt Fliegen in die Häuser. |
| 8. Oktober (Gilbhard) | Sankt Pelei führt Donner und Hagel herbei. |
| 9. Oktober (Gilbhard) | Donisl naß, Winter naß. |
| 9. Oktober (Gilbhard) | Regen an Dionys, viel Regen und Schnee im Winter gewiß |
| 13. Oktober (Gilbhard) | Hl. Koloman, schick mir einen braven Mann. |
| 14. Oktober (Gilbhard) | St.Burkhardi Sonnenschein, schüttet Zucker in den Wein. |
| 15. Oktober (Gilbhard) | An Hedwig bricht der Wetterlauf und hört das gute Wetter auf. |
| 15. Oktober (Gilbhard) | Zu Theres beginnt die Weinles'. |
| 15. Oktober (Gilbhard) | Die Hedwig und der Galle (16.10.), die machen das schöne Wetter alle. |
| 16. Oktober (Gilbhard) | Auf St. Gallen Tag muß jeder Apfel in seinen Sack. |
| 16. Oktober (Gilbhard) | Mit St.Hedwig und St.Gall schweigt der Vögel Sang und Schall. |
| 16. Oktober (Gilbhard) | Ist St.Gallus nicht trocken, folgt ein Sommer mit nassen Socken. |
| 16. Oktober (Gilbhard) | Hedwige gibt Zucker in die Rübe. |
| 16. Oktober (Gilbhard) | Viel Regen zu Gallus - Regen bis Weihnachten. |
| 16. Oktober (Gilbhard) | Trocken am St. Gallus-Tag, verkündet einen trockenen Sommer. |
| 16. Oktober (Gilbhard) | Auf St. Gallus-Tag nichts mehr draußen bleiben mag. |
| 16. Oktober (Gilbhard) | Auf St.Gall' bleibt die Kuh im Stall. |
| 16. Oktober (Gilbhard) | Gießt der St. Gallus wie aus einem Faß, ist der nächste Sommer naß. |
| 16. Oktober (Gilbhard) | Tritt St. Gallus trocken auf, folgt ein nasser Sommer drauf. |
| 17. Oktober (Gilbhard) | Wenn St. Gallus Regen fällt, das Schlechtwetter sich bis Weihnachten hält. |
| 18. Oktober (Gilbhard) | An Lukas soll das Korn gesät sein. |
| 18. Oktober (Gilbhard) | Ist St.Lukas mild und warm, kommt ein Winter, daß Gott erbarm`. |
| 18. Oktober (Gilbhard) | Wer an Lukas Roggen streut, es im Jahr darauf nicht bereut. |
| 20. Oktober (Gilbhard) | St.Wendelin verlass uns nie - schirm unsern Stall, schütz unser Vieh. |
| 21. Oktober (Gilbhard) | Ursula beginn, zeigt auf den Winter hin. |
| 21. Oktober (Gilbhard) | Ursula bringt`s Kraut herein, sonst schneien Simon und Juda drein. |
| 21. Oktober (Gilbhard) | Wie der St.Ursula-Tag anfängt, soll der Winter beschaffen sein. |
| 21. Oktober (Gilbhard) | St. Ursula will uns sagen, bald könnt' das Feld Schnee tragen. |
| 23. Oktober (Gilbhard) | Wenn's Sankt Severin gefällt, bringt er die erste Kält'. |
| 25. Oktober (Gilbhard) | Zu Krispin werden die Fliegen hin. |
| 26. Oktober (Gilbhard) | Warmer Gilbhart bringt fürwahr, stets einen kalten Januar. |
| 27. Oktober (Gilbhard) | Bevor du Simon-Judas schaust, pflanze Bäume, schneide Kraut. |
| 28. Oktober (Gilbhard) | Simon und Judä, hängen an die Stauden Schnee. |
| 28. Oktober (Gilbhard) | Simon und Judas, fegt das Laub in die Gass. |
| 28. Oktober (Gilbhard) | Simon und Juda , die zwei, führen oft den Schnee herbei. |
| 28. Oktober (Gilbhard) | Schneid das Kraut, bevor es Juda klaut. |
| 28. Oktober (Gilbhard) | Wer Weizen sät am Simonstage, dem trägt er goldne Ähren ohne Frage. |
| 28. Oktober (Gilbhard) | Wenn Simon und Judas vorbei, so rückt der Winter herbei. |
| 28. Oktober (Gilbhard) | Ist's an Judas hell und klar, gibt's Regen erst ab Cäcilia. |
| 28. Oktober (Gilbhard) | Wenn Simon und Judas sind vorbei, ist der Weg zum Winter frei. |
| 28. Oktober (Gilbhard) | Es sitzen auch die heiligen Herrn, am warmen Ofen gern. |
| 31. Oktober (Gilbhard) | St. Wolfgang Regen verspricht ein Jahr voll Segen. |
| 31. Oktober (Gilbhard) | Am Wolfgangregen ist viel gelegen. |
| 1. November (Nebelung) | Allerheiligenreif macht zur Weihnacht alles steif. |
| 1. November (Nebelung) | An Allerheiligen sitzt der Winter auf den Zweigen. |
| 1. November (Nebelung) | Bricht vor Allerheiligen der Winter ein, so herrscht um Martini Sonnenschein. |
| 1. November (Nebelung) | Allerheiligen feucht, wird der Schnee nicht leicht. |
| 1. November (Nebelung) | Ob der Winter warm oder kalt, so geh Allerheiligen in den Wald. |
| 1. November (Nebelung) | Allerheiligen bringt den Nachsommer. |
| 2. November (Nebelung) | Um Allerseelen kalt und klar, macht auf die Weihnacht alles starr. |
| 2. November (Nebelung) | Der Allerseelentag drei Tropfen Regen haben mag. |
| 3. November (Nebelung) | Bringt Hubertus Schnee und Eis, bleibt's den ganzen November weiß. |
| 4. November (Nebelung) | Wenn's an Karolus stürmt und schneit, dann lege deinen Pelz bereit. |
| 6. November (Nebelung) | Nach der vielen Arbeit Schwere, an Leonhardi die Rösser ehre. |
| 6. November (Nebelung) | Wie's Wetter an Lenardi ist, bleibt's bis Weihnachten gewiß. |
| 11. November (Nebelung) | St. Martin weiß, Winter lang und kalt. |
| 11. November (Nebelung) | St.Martins Sommer währt nicht lange. |
| 11. November (Nebelung) | Ist um St.Martin der Baum schon kahl, macht der Winter keine Qual. |
| 11. November (Nebelung) | Nach Martinitag viel Nebel sind, so wird der Winter meist gelind. |
| 11. November (Nebelung) | St.Martin setzt sich schon mit Dank, zum warmen Ofen an die Bank. |
| 11. November (Nebelung) | Wie St.Martin führt sich ein, soll zumeist der Winter sein. |
| 11. November (Nebelung) | Wenn um St.Martin Regen fällt, ist`s um den Weizen schlecht bestellt. |
| 15. November (Nebelung) | Der heilige Leopold ist dem Altweibersommer hold. |
| 17. November (Nebelung) | Tummeln sich an Gertrud die Haselmäuse, ist es weit mit des Winters Eise. |
| 19. November (Nebelung) | Elisabeth zeigt an, was der Winter für ein Mann. |
| 19. November (Nebelung) | Es kündet die Elisabeth, was für ein Winter vor uns steht. |
| 21. November (Nebelung) | Mariä Opferung klar und hell, gibt's im Winter Wolfsgebell. |
| 21. November (Nebelung) | Mariä Opferung klar und hell, naht ein strenger Winter schnell. |
| 22. November (Nebelung) | War an Simon und Juda kein Wind und Regen da, dann bringt ihn die Cäcilia. |
| 22. November (Nebelung) | Wenn es an Cäcilia schneit, dann ist der Winter nicht mehr weit. |
| 22. November (Nebelung) | Cäcilia im weißen Kleid, erinnert an die Winterszeit. |
| 23. November (Nebelung) | Dem heiligen Klemens traue nicht, den selten hat er ein mild Gesicht. |
| 23. November (Nebelung) | St.Klemens uns den Winter bringt. |
| 25. November (Nebelung) | Ist an Kathrein das Wetter matt, kommt im Frühjahr spät das grüne Blatt. |
| 25. November (Nebelung) | Schafft Kathrein vor Frost sich Schutz, watet man lange draußen im Schmutz. |
| 25. November (Nebelung) | Wie das Wetter an Sankt Kathrein, wird es den ganzen Winter sein. |
| 25. November (Nebelung) | Wie es um Katharina, trüb oder rein, so wird auch der nächste Februar sein. |
| 26. November (Nebelung) | Noch niemals stand ein Mühlenrad an Konrad, weil er Wasser hat. |
| 26. November (Nebelung) | Der Konrad und auch die Kathrein, die knien sich bald in den Dreck hinein. |
| 27. November (Nebelung) | Friert es auf Virgilius, im Märzen Kälte kommen muß. |
| 30. November (Nebelung) | St. Andreas Schnee, tut dem Korne weh. |
| 30. November (Nebelung) | Wirft herab Andreas Schnee, tut's dem Korn und Weizen weh. |
| 30. November (Nebelung) | Hält St.Andrä den Schnee zurück, so schenkt er reiches Saatenglück. |
| 30. November (Nebelung) | Andreasschnee tut den Saaten weh. |
| 30. November (Nebelung) | Es verrät dir die Andreasnacht, was wohl so das Wetter macht. |
| 1. Dezember (Julmond) | Fällt auf Eligius ein kalter Wintertag, die Kälte vier Monate dauern mag. |
| 2. Dezember (Julmond) | Regnet`s am Bibianatag, regnet`s vierzig Tag` und eine Woche danach. |
| 4. Dezember (Julmond) | Nach Barbara geht's frosten an, kommt's früher, ist nicht wohlgetan. |
| 4. Dezember (Julmond) | Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da. |
| 4. Dezember (Julmond) | Barbara im weißen Kleid, verkündet gute Sommerzeit. |
| 4. Dezember (Julmond) | Zweige schneiden zu St.Barbara, Blüten sind bis Weihnachten da. |
| 4. Dezember (Julmond) | Auf Barbara die Sonne weicht, auf Lucia sie wiederum herschleicht. |
| 4. Dezember (Julmond) | Geht Barbara im Klee, kommts Christkind im Schnee. |
| 4. Dezember (Julmond) | Geht St. Barbara in Grün, kommt's Christkindel in Weiß. |
| 5. Dezember (Julmond) | St. Gerald, es wird kalt. |
| 6. Dezember (Julmond) | Regnet's an St. Nikolaus, wird der Winter streng und graus. |
| 6. Dezember (Julmond) | St.Nikolaus spült die Ufer aus. |
| 6. Dezember (Julmond) | Fließt zu St. Nikolaus noch der Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft. |
| 6. Dezember (Julmond) | Trockener Nikolaus, milder Winter rund um's Haus. |
| 7. Dezember (Julmond) | Ist Ambrosius schön und rein, wird Florian (22.12.) ein wilder sein. |
| 8. Dezember (Julmond) | Zu Mariä Empfängnis Regen, bringt dem Heu keinen Segen. |
| 13. Dezember (Julmond) | Kommt die Hl. Luzia, ist die Kälte auch schon da. |
| 13. Dezember (Julmond) | Wenn zu Lucia die Gans geht im Dreck, so geht sie am Christtag auf Eis. |
| 13. Dezember (Julmond) | St. Lucia kürzt den Tag, soviel sie ihn nur kürzen mag. |
| 13. Dezember (Julmond) | An Sankt Lucia ist der Abend dem morgen nah. |
| 16. Dezember (Julmond) | Um die Zeit von Adelheid, da macht sich gern der Winter breit. |
| 16. Dezember (Julmond) | Die Adelheid liebt weiße Flocken, da bleibt die Erde selten trocken. |
| 16. Dezember (Julmond) | Um Adelheid, da kommt der Schnee, der tut der Wintersaat nicht weh. |
| 17. Dezember (Julmond) | St. Lazarus nackt und bar, macht einen linden Februar. |
| 18. Dezember (Julmond) | Um den Tag des Wunibald, da wird es meistens richtig kalt. |
| 21. Dezember (Julmond) | Am Thomastag wächst der Tag nur einen Hahnenschritt. |
| 21. Dezember (Julmond) | Wenn Sankt Thomas dunkel war, gibt's ein schönes neues Jahr. |
| 21. Dezember (Julmond) | St.Thomas bringt die längste Nacht, weil er den kürzesten Tag gebracht. |
| 24. Dezember (Julmond) | Wenn's zu Heiligabend schneit, ist das Weihnachtsfest nicht weit. |
| 24. Dezember (Julmond) | Ein grüner Christtag, ein weißer Ostertag. |
| 24. Dezember (Julmond) | Wer sein Holz um Christmett fällt, dem sein Haus wohl zehnfach hält. |
| 24. Dezember (Julmond) | Bringt das Christkind Kält und Schnee, drängt das Winterkorn in die Höh`. |
| 24. Dezember (Julmond) | Wenn es Weihnachten flockt auf allen Wegen, das bringt den Feldern segen. |
| 24. Dezember (Julmond) | Wenn Christkindlein Regen weint, vier Wochen keine Sonne scheint. |
| 24. Dezember (Julmond) | Wie die Witterung an Adam und Eva, so bleibt sie bis Ende des Monats. |
| 24. Dezember (Julmond) | Ist's Heiligabend hell und klar, folgt ein höchst fruchtbares Jahr. |
| 25. Dezember (Julmond) | Ist es Grün zur Weihnachtszeit, fällt der Schnee auf Ostereier. |
| 25. Dezember (Julmond) | Ist`s windig in den Weihnachtstagen, sollen viel Obst die Bäume tragen. |
| 25. Dezember (Julmond) | Ist die Weihnacht hell und klar, hofft man auf ein fruchtbar Jahr. |
| 25. Dezember (Julmond) | Steckt die Krähe zu Weihnacht im Klee, sitzt sie zu Ostern oft im Schnee. |
| 25. Dezember (Julmond) | Grüne Weihnachten, weiße Ostern. |
| 26. Dezember (Julmond) | Hängt zu Weihnacht Eis an den Weiden, kannst du zu Ostern Palmen schlagen. |
| 26. Dezember (Julmond) | Kommt weiße Weihnacht, der Winter lang und hart. |
| 26. Dezember (Julmond) | Auf windige Weihnachten folgt ein glückliches Jahr. |
| 26. Dezember (Julmond) | Bringt St. Stephan Wind, die Winzer nicht erfreut sind. |
| 26. Dezember (Julmond) | Windstill muss St. Stephan sein, soll der Nächste Wein gedeih'n. |
| 27. Dezember (Julmond) | Hat der Evangelist Johannes Eis, dann macht es auch der Täufer heiß. |
| 28. Dezember (Julmond) | Schneit's am Unschuldigen Kindel, fährt der Januar in die Schindeln. |
| 28. Dezember (Julmond) | Habens die unschuldigen Kindlein kalt, so weicht der Frost noch nicht so bald. |
| 28. Dezember (Julmond) | Sitzen die unschuldigen Kindlein in der Kälte, vergeht der Frost nicht in Bälde. |
| 28. Dezember (Julmond) | Wenn's Christkindlein die Tränen weint, für vier Wochen keine Sonne scheint. |
| 29. Dezember (Julmond) | Wie das Wetter heute, so ist es im Mai. |
| 31. Dezember (Julmond) | Ist's zu Silvester hell und klar, steht vor der Tür das neue Jahr. |
| 31. Dezember (Julmond) | Silvesterwind und warme Sunn', wirft jede Hoffnung in den Brunn'. |
| 31. Dezember (Julmond) | Silvesternacht wenig Wind und Morgensonn, gibt Hoffnung auf Wein und Korn. |
| 31. Dezember (Julmond) | Wind in St.Silvesters Nacht, hat nie Wein und Korn gebracht. |
| 31. Dezember (Julmond) | Gefriert's Silvester zu Berg und Tal, geschieht auch dies zum letzten Mal. |
| 31. Dezember (Julmond) | Silvester Wind und warme Sunnen, wirft jede Hoffnung in den Brunnen. |